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LEXI´s Kolumne

Das grosse Seiten-Sterben 20:07    1.5.2001   LEXI
Wer in den letzten Tagen, Wochen und Monaten die deutsche und internationale Online-Medienlandschaft ein wenig genauer beobachtet hat, wird festgestellt haben, daß es der Branche ganz offensichtlich nicht sonderlich gut geht. Grosse amerikanische Seiten mit massiven Besucherzahlen und enorm gutem Ruf sterben wie die Fliegen oder entlassen grosse Teile der Belegschaft. Jüngstes Beispiel ist der DailyRadar, der seine Pforten komplett schliessen musste. FuckedCompany.com pflegt einen sehr aktuellen News-Ticker, der diese und ähnliche Hiobsbotschaften an die Öffentlichkeit bringt.

Warum gehen die Seiten den Bach runter?

Alle grossen Seiten finanzieren ihre umfangreichen redaktionellen Inhalte durch Bannerwerbung. Durch die Einblendung von Werbebannern müssen die hohen Kosten für Webspace, Traffic, Content Management und qualitativ hochwertige Redakteure mindestens gedeckt werden. Noch vor wenigen Monaten konnten die Betreiber so sehr gut leben, die durchschnittlichen Einnahmen durch die Werbung waren sehr hoch. Mittlerweile sind die Durchschnittspreise, die Unternehmen für die Schaltung ihrer Werbung bezahlen, aber leider auf 25% der noch vor kurzem üblichen Summen geschrumpft. Na, klingelt's jetzt? Die
Finanzierungs-Modelle der kommerziellen Webseiten sind urplötzlich ihrer Basis beraubt: Der Einnahmen durch Werbung.


Wie entsteht eine kommerzielle Internetseite?

Nun, im Prinzip ähnlich wie ein Produkt in jedem anderen Medium auch. Entweder die
Aufgaben wie Konzeption, Design, Erstellung eines Content Management-Systems und erster Inhalte werden an Agenturen vergeben, oder aber es werden Mitarbeiter eingestellt, um diese Aufgaben zu übernehmen. Auf welchem Weg auch immer, die einmalig zu Beginn anfallenden Kosten sind enorm hoch, ebenso die Kosten für den anschliessenden laufenden
Betrieb der Seiten: Redakteure, (Download-)Traffic, Webspace etc. Dadurch entsteht eine existentielle Abhängigkeit von den Werbeeinnahmen, und die bricht momentan vielen Betreibern das Genick.


Wie entsteht die klassische Community-Webseite?

Hier spielt die Kohle erfrischenderweise erstmal keine grosse Rolle. Irgendjemand hat Interesse an Web-Design, bastelt ein bisschen zu Hause rum, reserviert sich dann vielleicht sogar eine eigene Domäne. Möglicherweise finden sich dann weitere Interessierte, die ebenfalls beginnen, Inhalte für die Internetseite zu schreiben oder zu sammeln. Wer dann noch ein bisschen Suchmaschinenarbeit leistet, für regelmässige Updates sorgt und gewissen Qualitätsansprüchen gerecht wird, der hat es geschafft. Eine lebendige Webseite ist entstanden, ohne Kosten und somit absolut unabhängig und krisensicher. Niemand hindert den Betreiber einer solchen Seite daran, zu einem späteren Zeitpunkt Werbung zu schalten und vielleicht sogar ein paar Mark mit der Internetseite zu verdienen. Nur hängen davon weder Arbeitsplätze noch Existenzen ab.


Dann woll'n wir mal auf den Punkt kommen

Momentan zeigt sich mit der krassen Keule, welche Webseiten oder Netzwerke komplett von der Finanzierung durch Werbung abhängen. Während klassisch gewachsene Seiten problemlos
weiterbestehen, können die vollständig kommerziellen Vertreter die Kosten kaum noch decken und müssen entweder massiv Personal abbauen oder den Betrieb komplett einstellen.

Gut gebrüllt, Löwe. Das Ganze sind so ganz grob meine Vorstellungen zur
momentanen Situation. Vielleicht liege ich damit ja völlig falsch, vielleicht kommt's aber auch ganz gut hin so. Über einen Kommentar im Forum würde ich mich sehr freuen. Bis demnächst.

  LEXI 



15.08.2018
03:44

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